Philipp Jeningen
Am 8. Februar 2004 jährt sich zum 300.Mal der Todestag des Volksmissionars und Mystikers Philipp Jeningen. Am 5. Januar 1642 in Eichstätt geboren, trat Jeningen nach seinen Studien an den Jesuitenkollegien in Eichstätt und Ingolstadt 1663 in den Jesuitenorden ein. Sein größter Wunsch war, wie sein großes Vorbild Franz Xaver, nach Indien in die Mission zu gehen. Seine Ordensoberen erfüllten ihm diesen Wunsch jedoch nicht, sondern bestimmten ihn für die Mission in der Heimat. Sie schickten ihn nach Mindelheim und Dillingen. 1680 kam er nach Ellwangen an der Jagst, wo er 24 Jahre unermüdlich tätig war. Er erbaute auf dem Schönenberg bei Ellwangen eine große Wallfahrtskirche, durchwanderte als Volksmissionar lehrend und predigend die weite Umgebung, und starb, vom Volk als Heiliger verehrt und tief betrauert, am 8. Februar 1704 in Ellwangen.
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